Neue Abteilung bei der Euromed
FÜRTH - Die EuromedClinic hat in eine Abteilung eröffnet, die unter der
Bezeichnung „Dermatologie und Ästhetik“ firmiert.
Sie steht unter Leitung einer neuen Chefärztin, Privatdozentin Dr. Stefanie Meyer, die nach
Angaben der Fürther Klinik Spezialistin für Dermatologie, Venerologie und Allergologie ist. Meyer
leitet an der Universität Regensburg das von der Mildred- Scheel-Stiftung für Krebsforschung
geförderte Forschungsprojekt „Mehrdimensionale Melanom-Biomarker-Initiative“.
Ihr Fachgebiet ist die Prognose und Therapie des Schwarzen Hautkrebs, dessen
Neuerkrankungsrate sich in Deutschland seit den 1980er Jahren mehr als verdreifacht hat. Eine unter
ihrer wissenschaftlichen Leitung entwickelte Biomarker-Signatur könne die Prognosestellung von
Erkrankten verbessern, die Erfolgsaussichten bestimmter Therapien frühzeitig erkennen und neue
therapeutische Perspektiven für den Patienten eröffnen, heißt es.
Die begleitenden wissenschaftlichen Studien würden derzeit in enger Zusammenarbeit mit der
Universität Zürich fortgesetzt. Die Melanom-Biomarker-Signatur soll Patienten der EuromedClinic
schon jetzt zur Verfügung stehen.
Neben den Behandlungsschwerpunkten Hautkrebs-Screening bzw. -Therapie sowie Melanombehandlung
und -operation sowie ambulante Tumorchirurgie widme sich Meyer aber auch der ästhetischen
Dermatologie im Bereich der Schönheitskorrekturen — etwa dem sogenannten Botox- und Liquid-Lifting,
Laserbehandlungen und der Lipolyse („Fett-weg-Spritze“). Außerdem sei die Chefärztin medizinische
Ansprechpartnerin auf allen Gebieten der klassischen Dermatologie und Allergologie.
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