Brustkrebs - früh und fortgeschrittene Stadien
Bösartige Erkrankung der Brustdrüse, ausgehend von unterschiedlichen Gewebeanteilen (z.B. Drüsenläppchen, Drüsengänge). Im Frühstadium lokal begrenzt, kann eine Metastasierung (Absiedlung von Tochtergeschwulsten) durch Anschluss an das Lymph- und Blutgefäßsystem des Körpers erfolgen.
weiter zur Entstehung...Neben der genetisch an die Mutationen des „Brustkrebsgens“ BRCA-1/-2 gebundenen familiären Brustkrebserkrankung mit hohem Risiko gibt es sporadisch auftretende und auch familiär gehäuft vorkommende Brustkrebse ohne erkennbare genetische Belastung. Zu den Risiken zählen Übergewicht, Rauchen, Alkohol, ggf. eine mehrjährige Hormontherapie, Diabetes mellitus, körperliche Inaktivität, höheres Alter bei der ersten Schwangerschaft.
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Tastbare Knoten und Hautveränderungen („Orangenhaut“, Einziehungen) gehören eher zu den späten Zeichen. Eine wirkliche Früherkennung leisten nur bildgebende Verfahren wie Mammographie und hochauflösende Ultraschalluntersuchung, daneben auch die Kernspintomographie der Brust in ausgewählten Fällen.
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Mammographie (-Screening), Ultraschall, Kernspintomographie. So genannte Tumormarker sind zur Diagnostik ungeeignet und nicht sinnvoll.
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Lokale Kontrolle des Tumors durch vorzugsweise Brust erhaltende Therapie, Nachbestrahlung der übrigen Brustdrüse. Systemische Therapie bzw. Vorbeugung einer Aussaat von Tumorzellen durch Chemo-, Hormon- und Antikörpertherapie. Die Entscheidungen über die tatsächlich einzusetzenden Therapien können jeweils nur in Kenntnis aller individuellen Umstände und Befunde (biologische Tumoreigenschaften) und im Einvernehmen mit der Patientin getroffen werden.
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