Behandlungsspektrum, EuromedClinic

Osteoporose


Osteoporose ist eine Krankheit, die zum Verlust an Knochenmasse und einer Zerstörung der inneren Architektur des Knochens führt. Die Folge: Die Knochen werden schwächer und brechen leichter. Osteoporose ist eine „schleichende“ Krankheit, da sie oft Jahrzehnte lang ohne Beschwerden voran schreitet. Häufig wird die Krankheit erst nach schmerzhaften Brüchen der Wirbelkörper, des Oberschenkelhalses oder des Unterarms festgestellt.
weiter zur Entstehung...

Bei schätzungsweise 30% aller Frauen besteht ein erhöhtes Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Jede fünfte Frau und jeder zehnte Mann über 50 leiden an Osteoporose. Allein in Deutschland sind derzeit 4-5 Millionen Menschen betroffen. Weltweit erkrankten mehr als 200 Millionen Menschen an Osteoporose.

Risikofaktoren für eine Osteoporose:
  • Familiär bekannte Osteoporose
  • Einmaliger Knochenbruch oder häufige Knochenbrüche
  • Bewegungsmangel
  • Starkes Rauchen – häufiger Kaffeegenuss
  • Kalziumarme Kost – Unverträglichkeit von Milchprodukten
  • Frühes Eintreten der Wechseljahre
  • Rückenschmerzen
  • Hormonelle Störungen (z.B. Überfunktion der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse, Sexualhormonmangel)
  • Schlanker Körperbau
  • Gewichtsabnahme – Verdauungsstörungen
  • Hohes Lebensalter
  • Langjährige Behandlungsdauer mit Cortison
weiter zur Prophylaxe...
zurück zur Definition...

Osteoporose ist kein unabwendbares Schicksal. Heute gibt es Mittel und Wege, dieser Erkrankung entgegenzuwirken. Eine frühe Diagnose ermöglicht den Einsatz effektiver Therapiemöglichkeiten. Damit lassen sich schmerzhafte Knochenbrüche, Hilfe- und Pflegebedürftigkeit und eine krankheitsbedingte Einschränkung der persönlichen Lebensqualität verhindern.

weiter zu Symptome...
zurück zur Entstehung...

Akute Beschwerden können Rückenschmerzen sein. Abnehmende Körpergröße sowie ein Rundrücken („Witwenbuckel“) deuten auf schon zusammengebrochene Wirbelkörper hin, was aber nicht zwangsläufig zu Beschwerden führen muss.
weiter zur Diagnostik...
zurück zur Prophylaxe...

Anhand einer umfassenden Untersuchung einschließlich Anamnese, Labor und ausführlichem Gespräch erkennt der Arzt ein eventuelles Osteoporoserisiko. Wichtig bei diesen Untersuchungen ist die Osteodensitometrie. Diese Knochendichtemessung gibt Auskunft zur Frage des Knochenmineralgehalts und wird am DXA-Knochendichtemessplatz ermittelt. Diese Messung beruht auf dem „Gold-Standard“, der Dualen Röntgen Absorptiometrie-Methode. Mit dieser so genannten DXA-Technik können in kurzer Zeit sehr genaue und präzise Messergebnisse erzielt werden. Die Untersuchung an der Hüfte und der Wirbelsäule ist schmerzlos und einfach durchzuführen und dauert nur einige Minuten. Die Strahlenbelastung ist sehr gering – weniger als ein innereuropäischer Flug. Ihr Arzt erhält ein Messergebnis mit hoher diagnostischer Aussagekraft als Grundlage für die Beratung.
weiter zur Therapie...
zurück zu Symptome...

Die Behandlung hängt davon ab, wie weit die Osteoporose bereits fortgeschritten ist. In frühen Stadien reicht die sogenannte Basistherapie – zumeist eine zusätzliche Gabe von Calcium und Vitamin D verbunden mit einem gezielten Bewegungsprogramm. In fortgeschrittenen Fakten wird eine gezielte medikamentöse Therapie notwendig. Ist es bereits zu Knochenbrüchen gekommen, ist zumeist eine chirurgische Therapie erforderlich.
Die Euromed Clinic mit ihrem fachübergreifenden Behandlungskonzept ist in der Lage, sämtliche konservative und operative Therapien anzubieten.
zurück zur Definition
zurück zur Diagnostik...

Fachbereich(e)

Weiterführende Links

Zum Seitenanfang

Terminwunsch?
Terminwunsch?
Klicken Sie hier für Ihren Terminwunsch!
Download
Download
Zentrum für Osteoporose