Behandlungsspektrum, EuromedClinic

Refluxkrankheit, Refluxoesophagitis, Entzündung der Speiseröhre



Bei jedem Menschen erfolgt während des gesamten Tages, besonders aber im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme, im Magen die Produktion einer erheblichen Säuremenge. Diese erfüllt eine wichtige Funktion vor allem für die Abtötung von oral aufgenommenen Krankheitserreger sowie für die Verdauung von Nährstoffen. Der Magen als Produktions- und Wirkort der Säure ist mittels verschiedener Mechanismen an diese besonderen Bedingungen angepaßt.
Am Übergang von der Speiseröhre (Ösophagus) in den Magen verhindert beim gesunden Menschen ein mechanischer Verschlussmechanismus das Zurückfließen des sauren Mageninhaltes. Ist dieser Mechanismus geschädigt und kommt es in der Folge zu einem Übertritt von Säure in die Speiseröhre, spricht man von gastro- ösophagealem Reflux (Rückfluß vom Mageninhalt in die Speiseröhre).
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Die Refluxkrankheit kann mehrere Ursachen haben:
  • Es wird zuviel Magensäure produziert
  • Die Funktion der Speiseröhre ist beeinträchtigt
  • Der innere Schließmuskel (Ösophagussphinkter), der die Speiseröhre vom Magen trennt, funktioniert nicht korrekt.
Hinzu kommt eine Verstärkung durch Schadstoffe (Noxen), wie z.B. Kaffee, scharfe Gewürze, Pfefferminze, Alkohol, Nikotin oder Medikamente.

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Während der Magen an das saure Milieu gut angepasst ist, hat dies Säure auf die anders aufgebaute Schleimhaut der Speiseröhre eine schädigende Wirkung. Es kommt zu einer mehr oder weniger starken Entzündung des Ösophagus (Ösophagitis) mit den typischen Beschwerden wie Sodbrennen, Schmerzen hinter dem Brustbein bzw. im Oberbauch sowie beim Schlucken besonders fester Speisen. Durch einen über lange Zeit bestehenden Entzündungsprozess kann es auch zur Entstehung von Vernarbungen und damit einer Verengung der Speiseröhre kommen, was Schluckbeschwerden mit dem Gefühl des „Steckenbleibens“ der Nahrung zur Folge hat.
Die o.a. Beschwerden treten besonders häufig nach dem Essen durch eine verstärkte Säureproduktion, sowie nachts durch einen bei flacher Lagerung erleichterten Reflux auf.
Weitere Beschwerden sind bedingt durch den nächtlichen Reflex im Hals-Nasen-Rachenraum:

 

  • Morgendliche Heiserkeit
  • chronischer Husten
  • Bronchitis/Asthma
  • chronische Halsentzündung
  • Zahnfleischentzündung
  • Mittelohrentzündung

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• Anamnese (ausführliche Befragung)
• Klinische Untersuchung
• Sonographie (Ultraschall) des Abdomens (Magens)
• Gastroskopie
• Ösophagus-Breischluck (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel)
• PH-Metrie (bei unsicherer Diagnose)
• Gesamt-Blutbild
• Röntgen-Thorax (Brustkorb) in zwei Ebenen
• EKG
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Wann muss operiert werden?
• Gastroösophageale Refluxerkrankung und erfolglose konservative Therapie (Beschwerdepersistenz unter Protonenpumpen-Hemmer-Einnahme bzw. Dosisstei-gerung sowie junger Patient, der keine lebenslange Dauermedikation einnehmen möchte).
• Paraösophageale Hernie
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Therapie der Wahl ist die laparokopische Antirefluxoperation, wobei verschiedene Verfahren konkurrieren. Vorteil der sogenannten Halbmanschette gegenüber der 360 Grad Manschette ist die geringere Rate an Problemen nach der Operation.


Hiatusplastik
HalbmanschetteTherapie PostOP
Hiatusplastik die bei allen Op-Verfahren notwendig ist Halbmanschette nach Toupet im Schema und intraoperativ
Therapie/Post-OP


vordere Halbmanschette
Watson Dor
Vordere Halbmanschette nach Watson oder Dor im Schema und intraoperativ
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Am Operationstag erhalten die Patienten 2,0 Liter Infusionen mit Schmerzmittel (Tramal). Am Abend dürfen die Patienten trinken und breiige Kost zu sich nehmen. Am zweiten postoperativen Tag kann der Patient normal essen. Die Entlassung des Patienten erfolgt in der Regel am 3. postoperativen Tag.
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Mit Prof. Dr. med. Thomas C. Böttger steht Ihnen ein wirklich erfahrener Operateur zur Verfügung mit Kenntnissen aus mehreren Hundert persönlich durchgeführten laparoskopischen Antireflux-Operationen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Schilddrüsenoperationen die Komplikationsrate mit zunehmender Erfahrung des Operateurs deutlich sinkt.
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Darum sollten Sie zu uns kommen
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