Behandlungsspektrum, EuromedClinic

Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Schilddrüse oder Nebenschilddrüse)



Die Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen)sind endokrine (in das Blut absondernde) Drüsen. Sie bilden ein Hormon (Parathormon), das den Calziumspiegel im Blut erhöht.

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Die häufigsten Ursachen sind Tumore und Hyperplasien (Vergrößerung) des Drüsengewebes. Dabei können sowohl gutartige Adenome oder bösartige Adenokarzinome entstehen.

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Notwendige Untersuchungen

  • Calciumspiegel, Parathormon
  • MIBI-Szintigraphie
  • Sonografie (Ultraschall) und TSH-Speigel ggf. weiterführende Schilddrüsendiagnostik (siehe benigne Struma)

 


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Was muss operiert werden?
• Primärer Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Schilddrüse)
• Renaler Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse)
• Hyperkalzämie, Osteopathie, Ossäres Syndrom, Weichteil- und Gefäßverkalkungen


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Exstirpation (Entfernung) des hyperaktiven Nebenschilddrüsengewebes: Exstirpation (Entfernung) eines solitären Adenoms (Knotens) bzw. totale Parathyreoidektomie mit autologer Epithelkörperchenreplantation bei diffuser Hyperplasie.
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Operationstag: Der Patient kann Abends aufstehen, trinken, ggf. auch leichte Kost zu sich nehmen.
1. postoperativer Tag:  Die Patienten sind voll beweglich und erhalten normale Kost. Bei renalem Hyperparathyreoidismus beginnt man mit Vitamin D-Substitution und Kalzium-Substitution, u. U. Dialyse.
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Durch einen kleinen Schnitt am Hals unter Nutzung moderner Geräte (Lupenbrille, Neuro-Nervenmonitoring) treten bei erfahrenen Operateren bei weniger als 1 % der Patienten Komplikationen auf.

kleiner Schnitt

Wer operiert Sie?
Mit Prof. Dr. med. Thomas C. Böttger steht Ihnen ein wirklich erfahrener Operateur zur Verfügung mit Kenntnissen aus mehr als 10.000 persönlich durchgeführten offenen und minimalinvasiven Operationen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass bei Schilddrüsenoperationen die Komplikationsrate mit zunehmender Erfahrung des Operateurs deutlich sinkt.
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Das Risiko einer Verletzung des Stimmbandnervs wird durch das Neuro-Nervenmonitoring (ständige Messung der Funktionsfähigkeit des Stimmbandnerves während der OP) um ein Vielfaches verringert.
Bei erfahrenen Operateuren treten bei weniger als 1 % der Patienten Komplikationen auf.
Verletzung eines bzw. beider Stimmbandnerven mit nachfolgender Heiserkeit bzw. Luftnot und nachfolgend der Erfordernis einer Tracheotomie; Nebenschilddrüsenunterfunktion mit Hypokalzämie und Tetanie; Blutung; Nachblutung; postoperative Einnahme von Vitamin D (Rocaltrol) und Kalzium bei renalem Hyperparahyreoidismus. Schilddrüsenhormone nach einer simultanen Schilddrüsenresektion.
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Darum sollten Sie zu uns kommen
  • Vermeidung von Komplikationen am Stimmbandnerv (Heiserkeit)
  • Kurzer Krankenhausaufenthalt
  • Gutes kosmetisches Ergebnis (OP ohne Drainage, schönere Narbenbildung, weniger Schmerzen)

Fachbereich(e)

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